#13 Zweite Runde beim Beteiligungsprozess zur Kulturstrategie Innsbruck

Wir melden uns zurück aus der Sommerpause und starten in den zweiten Teil der Workshop-Phase – und das endlich LIVE!

Seit Juli letzten Jahres wird intensiv an der Kulturstrategie Innsbruck 2030 gearbeitet. Nach wissenschaftlichen Vorarbeiten und der Veröffentlichung eines umfassenden Grundlagenpapiers wurden im Frühling dieses Jahres online drei Workshops durchgeführt. Über 400 Teilnehmende haben sich dabei zu den Themen „Stadt & Image“, „Vermittlung & Arbeit“ sowie „Bildung & Gesellschaft“ aktiv eingebracht und wertvolle Beiträge für die kulturelle Zukunft unserer Stadt geliefert.

Im Herbst laden drei weitere Workshops dazu ein, die kulturelle Zukunft von Innsbruck mitzugestalten. Nun geht es uns darum, bereits andiskutierte wichtige Themen für die Kulturentwicklung in Innsbruck konkreter zu fassen und Ideen weiterzuentwickeln. Am Mittwoch, 29. September findet der IV. Workshop des Kulturstrategieprozesses zum Thema „Raum und Zusammenarbeit“ im Haus der Musik statt. Dauer: 17 bis 20:30 Uhr – anschließend Get together bis 21:30 Uhr.

ACHTUNG: Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich! Ihre und eure Anmeldung nehmen wir vom 4. bis 17. September entgegen Die Anmeldung ist nur über das Anmeldeformular auf dieser Website möglich und muss anschließend mit einer leeren Antwort-Mail bestätigt werden.

Bitte beachten: Wir möchten, dass sich alle sicher fühlen können, daher gilt bei uns die 3-G-Regel und zudem Maskenpflicht (siehe Teilnahmebedingungen – Änderungen vorbehalten).

Zum Thema des Workshops: Beim Septembertermin geht’s um „Raum & Zusammenarbeit: Wer kann mit wem?“: Wo sind zukunftsweisende Schnittstellen zwischen Tourismus und Kunst, Wirtschaft und Kultur, einheimisch und zuagroast …? Und wer kann wo? Wie kann der öffentliche Raum in Innsbruck für Kunst und Kultur genutzt werden? Und welche Räume können langfristig oder interimistisch zu Kulturräumen werden?

Wir wollen Innsbrucks Kulturnetzwerk verstehen und weiterdenken: Wofür brauchen wir mehr Austausch und Vernetzung und was braucht es für eine gelungene Kultur des Miteinanders? Wie können gemeinsame Interessen über Sparten- und Sektorengrenzen hinaus wirksam sichtbar gemacht werden? Wie können externe Impulse Gehör in Politik und Verwaltung finden und Entscheidungsgrundlagen in der Kulturpolitik in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Innsbrucker KulturakteurInnen entstehen?
Welche „Räume für Kultur“ wollen wir in Zukunft nutzen und gestalten? Welche Konzepte gibt es, um mehr Räume für Kultur in der Stadt nutzbar zu machen? Welche Konzepte für digitale Räume sind zukunftsweisend? Wie und wo können neue Keimzellen für die Kulturentwicklung in Innsbruck, auch für ungewöhnliche, innovative neue Ideen entwickelt bzw. bestehende Orte gestärkt werden?

Es folgen noch zwei weitere Workshops:

  • V. Workshop – Wert & Vielfalt: Ist das Kunst oder kann das weg?
    Montag, 18. Oktober 2021, 17:00 – 20:30 Uhr
  • VI. Workshop – Offene Diskussion … auf der Zielgeraden
    Dienstag, 9. November 2021, 17:00 – 20:30 Uhr

#12 Halbzeit bei den Workshops – Beteiligung wird groß geschrieben

Viel hat sich im Frühling bei der Kulturstrategie Innsbruck 2030 getan. Nach intensiven Vorarbeiten wurde Mitte März eine 265-seitige Grundlagenarbeit veröffentlicht. Sie beinhaltet nicht nur eine erstmalige umfassende Bestandsaufnahme des Kunst- und Kulturbereichs in Innsbruck, sondern auch zahlreiche potenzielle Ziele und Maßnahmen für die kulturelle Zukunft der Stadt.

Gleichzeitig dienten die Ergebnisse aus der Grundlagenarbeit für die Planung der derzeit laufenden Workshop-Phase. Beim ersten Workshop im April 2021 fanden sich mehr als 180 Teilnehmende in einer Zoom-Videokonferenz ein und nahmen sich über drei Stunden Zeit, um über ihre Vorstellungen zum Thema „Stadt & Image: Kultur statt der Berge oder Kulturstadt der Berge?“ zu diskutieren. Auch in den beiden folgenden Workshops im Mai und Juni 2021 wurden jeweils rund 100 Teilnehmende im digitalen Raum begrüßt. Die Themen hier: „Vermittlung & Arbeit“ sowie „Bildung & Gesellschaft“.

Aus den Workshops ergeben sich wertvolle Erkenntnisse, die in weiterer Folge auch in die Kulturstrategie einfließen werden. So ist der große Bedarf an Vernetzung und Austausch augenscheinlich, insbesondere sparten- und genreübergreifend sowie zwischen den großen Institutionen und den kleineren Initiativen im Innsbrucker Kulturbereich. Ein oftmals genanntes Ziel ist ein Mehr an Sichtbarkeit der bestehenden Kulturangebote, wobei es hier u. a. um die Findung von gemeinsamen Möglichkeiten sowie die gleichzeitige Ansprache von Tourist*innen und Bewohner*innen geht. Ebenfalls ein großes Thema in den Workshops waren Zielsetzungen, die sich mit dem Zugang für Kunst und Kultur zum öffentlichen Raum der Stadt beschäftigen: Aktives Leerstandsmanagement, mehr kulturelle Angebote in den Stadtteilen abseits des Zentrums und die verstärkte Nutzung des öffentlichen Raums für kulturelle Zwecke sind damit angesprochen. Auf einer übergeordneten Ebene wurde in den Workshops auch immer wieder ein klares Bekenntnis der Stadt zum Wert von Kunst und Kultur eingefordert. Daraus ergeben sich Zielsetzungen wie eine verstärkte Wertschätzung von Kunst und Kultur, die Anerkennung der Vielfalt der unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksweisen oder die Umsetzung von Fair Pay im Kunst- und Kulturbereich.

Die Ergebnisse der Workshops werden immer zeitnah auf der Website veröffentlicht und können dort kommentiert werden. Hier finden sich neben aktuellen News auch Informationen zu Ablauf, Inhalt und Beteiligung. Letztere wird bei der Kulturstrategie Innsbruck 2030 übrigens groß geschrieben, wie folgende Beispiele zeigen:

  • Nach den Workshops trifft sich immer eine 7-köpfige Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Innsbrucker Kulturbereichs, um über die jeweiligen Workshop-Ergebnisse zu reflektieren und diskutieren.
  • Ende Juni wurde erstmals ein Advisory Board mit 30 Persönlichkeiten einberufen, das seine Expertise punktuell einbringen wird.
  • Intensiv in den Prozess eingebunden ist der Kulturausschuss der Stadt Innsbruck. So wurde den Mitgliedern des Ausschusses Anfang Juli ein Zwischenstand der Arbeiten präsentiert und über Themen wie den Stellenwert von Kunst und Kultur in Innsbruck, die Sichtbarkeit des kulturellen Angebots oder kulturelle Bildung diskutiert.
  • Ein fachspezifischer Austausch findet mit verschiedenen Stakeholder*innen wie dem Tourismusverband Innsbruck oder der Lebensraum Tirol Holding statt. An beide ergeht an dieser Stelle auch ein großer Dank, an den Tourismusverband Innsbruck als Mitfinanzierer und an die Lebensraum Tirol Holding als Partner für die Unterstützung des Projekts.

Im September, Oktober und November folgen drei weitere Workshops. Sie stehen grundsätzlich allen Interessierten offen und ermöglichen eine aktive Beteiligung der Bevölkerung an der kulturellen Entwicklung der Stadt. Der nächste Workshop zum Thema „Raum & Zusammenarbeit“ findet am 29. September im Haus der Musik Innsbruck (Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck) statt. Eine Anmeldung unter kulturstrategie-innsbruck.at/beteiligung ist von 4. bis 17. September möglich.

 

#11 Ergebnisse des III. Workshops veröffentlicht

Auch der dritte Workshop zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 war wieder gut besucht. Rund 80 Teilnehmer:innen nahmen am 15. Juni die Gelegenheit wahr, um sich in einer mehrstündigen Zoom-Videokonferenz zum Thema „Bildung & Gesellschaft: Bilden wir die Gesellschaft!“ auszutauschen. Die Ergebnisse des dritten Workshops finden sich auf der Website zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 und können dort ergänzt und kommentiert werden: Hier geht’s zur Dokumentation des III. Workshops.

Die erste Hälfte der Workshop-Phase ist nun vorbei. Neben „Bildung & Gesellschaft“ wurde dabei intensiv über die Themen „Stadt & Image: Kultur statt der Berge oder Kulturstadt der Berge?“ sowie „Vermittlung & Arbeit: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ diskutiert.

Die zweite Hälfte der Workshop-Phase umfasst folgende Themen:

  • IV. Workshop – Raum & Zusammenarbeit: Wer kann mit wem?
    Mittwoch, 29. September 2021, 17:00 – 20:30 Uhr
    Anmeldezeitraum: Sa., 4. bis Fr., 17. September.
  • V. Workshop – Wert & Vielfalt: Ist das Kunst oder kann das weg?
    Montag, 18. Oktober 2021, 17:00 – 20:30 Uhr
  • VI. Workshop – Offene Diskussion … auf der Zielgeraden
    Dienstag, 9. November 2021, 17:00 – 20:30 Uhr

Die Orte werden noch – abhängig von der aktuellen COVID-19-Situation – auf der Website bekanntgegeben.

Details zu den einzelnen Workshop-Themen finden Sie im Menü „Beteiligung“.

 

#10 Anmeldefrist für III. Workshop vorbei

So wie bereits der erste Workshop war auch die Teilnahme am zweiten Workshop zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 erfreulich hoch. Über 120 Teilnehmer:innen tauschten sich am 17. Mai über eine mehrstündige Zoom-Videokonferenz zum Thema „Vermittlung & Arbeit: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ aus. Die Ergebnisse des zweiten Workshops finden sich auf der Website zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 und können dort ergänzt und kommentiert werden: Hier geht’s zur Dokumentation des II. Workshops.

Von 26. Mai bis 8. Juni ist die Anmeldefrist für den dritten Workshop gelaufen. Der Workshop wird wieder über eine Zoom-Videokonferenz abgehalten. Das Thema am Dienstag, den 15. Juni ab 17 Uhr lautet dieses Mal „Bildung & Gesellschaft: Bilden wir die Gesellschaft!“.

Um was geht’s beim dritten Workshop? Die Gesellschaft und damit auch Kunst und Kultur befinden sich in einem Veränderungsprozess: Digitalisierung, demografischer Wandel, Individualisierung … – Corona hat viele Prozesse beschleunigt und weitere Fragestellungen aufgeworfen. Wie können wir auf die Herausforderungen in Innsbruck reagieren? Und wie sehen die Ideen für die Kunstproduktion und Kulturarbeit angesichts gesellschaftspolitischer Forderungen nach ökologischer Nachhaltigkeit, breiter Teilhabe und Diversität aus?

Welche Rolle spielt die Innsbrucker Kunst und Kultur für die Bildung vor Ort und wie können wir kulturelle Bildung zukünftig gestalten? Welche Rolle spielen dabei die (Aus-)Bildungsorte in Innsbruck – vom Kindergarten über die Hochschulen bis hin zu diversen Einrichtungen der Erwachsenenbildung? Was könnten intensivere Kooperationen im Bildungs- und Kulturbereich bewirken? In Bezug auf (Aus-)Bildung stellt sich auch die Frage, welche Arbeitskräfte die Kunst und Kultur in 10 Jahren braucht? Welche Kompetenzen sind 2030 gefragt? Und was brauchen die kreativen Köpfe in der Zukunft – außer Geld?

Und „Outside the box“ – Vor der Sommerpause nochmals ganz groß denken: Verrückte Ideen und Utopien für die Kulturentwicklung in Innsbruck: Welche weiteren Ideen für die Kulturentwicklung existieren? Was wäre, wenn man die Kulturlandschaft für Innsbruck völlig neu denken könnte? Wie würde diese aussehen, was wäre neu, was nicht?

Die Ergebnisse des dritten Workshops werden wieder zeitnah auf der Website veröffentlicht.

 

#9 Ergebnisse des I. Workshops veröffentlicht

Der erste Workshop zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 am 14. April 2021 stieß auf großes Interesse. Mehr als 180 Teilnehmer*innen nahmen sich über drei Stunden Zeit, um über ihre Vorstellungen zum Thema „Stadt & Image: Kultur statt der Berge oder Kulturstadt der Berge?“ zu diskutieren. Die Ergebnisse des ersten Workshops wurden nun auf der Website zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 veröffentlicht. Dort ist es auch möglich, Ergänzungen und Kommentare anzubringen: Hier geht’s zur Dokumentation des I. Workshops.

Gleichzeitig startet die Anmeldefrist für den zweiten Workshop, die bis einschließlich Donnerstag, den 6. Mai läuft. So wie der erste wird auch dieser Workshop wieder im digitalen Raum über eine Zoom-Videokonferenz stattfinden, und zwar am Montag, den 17. Mai ab 17 Uhr.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werden wieder zwei Technik-Checks im Vorfeld angeboten. Dabei ist es möglich, in Ruhe die eigenen technischen Voraussetzungen abzuklären und sich mit dem Videokonferenztool vorab vertraut zu machen. Die beiden Technik-Checks finden am Dienstag, den 11. Mai zwischen 12 und 13 Uhr sowie am Mittwoch, den 12. Mai zwischen 16 und 17 Uhr statt. Die Links zu den Technik-Checks werden nach erfolgreicher Anmeldung zugeschickt.

Der Fokus des zweiten Workshops liegt auf dem Thema „Vermittlung & Arbeit: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“. Wir wollen uns der Frage nach der Bedeutung von Kulturvermittlung widmen und überlegen, an wen wir überhaupt was auf welchem Wege vermitteln wollen und können. Können wir gemeinsam für mehr Sichtbarkeit von Kunst und Kultur in Innsbruck sorgen und auf welche Weise kann uns das gelingen? Gemeinsam wollen wir Ideen für die zukünftige Kunstproduktion und Kulturarbeit in Innsbruck (weiter-)entwickeln: Welche Strukturen und Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Wie können wir diese umsetzen? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Arbeitsbedingungen und -abläufe, institutionelle und Organisationsstrukturen, Digitalisierung, Vernetzung und Zusammenarbeit spielen dabei eine Rolle … aber auch Fair Pay und ausreichende Arbeitsbudgets. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und zusammenarbeiten? Und können wir durch Kooperationen mehr erreichen?

Zur Vorbereitung empfiehlt sich ein Blick auf die Grundlagenarbeit, die Mitte März veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse des zweiten Workshops werden wieder zeitnah auf der Website veröffentlicht und können dort auch ergänzt und kommentiert werden.

 

#8 Anmeldung für I. Workshop geschlossen

Die Anmeldefrist für den ersten Workshop zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 ist am 7. April abgelaufen! Für den Workshop, der nächsten Mittwoch, den 14. April ab 17:00 Uhr im digitalen Raum über eine Zoom-Videokonferenz stattfindet, sind viele Anmeldungen eingelangt.

Der Fokus des ersten Workshops liegt auf dem Thema „Stadt & Image: Kultur statt der Berge oder Kulturstadt der Berge?“ Gemeinsam wollen wir klären, was unsere Stadt – im Zentrum und in den Stadtteilen – kulturell ausmacht, welche Alleinstellungsmerkmale es gibt und wo (zukünftige) Schwerpunkte liegen (können). Wir wollen diskutieren ob und wie sich Kultur und Sport, Erholung und Natur stimmig miteinander verbinden lassen und was Kunst und Kultur in Innsbruck für Einheimische und Gäste ausmacht. Dabei sollten auch wichtige Schnittstellen zur Kultur und unsere Beziehung zum Umland nicht vergessen werden.

Zur Vorbereitung empfiehlt sich ein Blick auf die Grundlagenarbeit, die Mitte März veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse des ersten Workshops werden zeitnah auf der Webseite veröffentlicht und können dort auch ergänzt und kommentiert werden. Die Anmeldung für den zweiten Workshop, der am 17. Mai 2021 ab 17:00 Uhr (wieder im digitalen Raum über eine Zoom-Videokonferenz) stattfindet, startet in Kürze.

 

#7 Advisory Board eingerichtet

Diese Woche wurde ein Advisory Board mit rund 30 Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, aber auch aus relevanten Schnittstellenbereichen wie Wissenschaft, Bildung, Jugend, Soziales, Integration, Tourismus, Kreativwirtschaft oder Stadtplanung eingerichtet.

Seine Aufgabe ist es, das Projektteam und die Arbeitsgruppe bei Bedarf mit fachlicher Expertise zu unterstützen. Die aktuellen Mitglieder des Advisory Boards sind:

  • Christina Alexandridis: Schauspieldirektorin und Chefdramaturgin des Tiroler Landestheaters Innsbruck
  • Wolfgang Andexlinger: Magistrat der Landeshauptstadt Innsbruck, Amtsleiter Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
  • Peter Assmann: Direktor der Tiroler Landesmuseen, Mitglied im Kulturbeirat für Denkmalpflege und Museumswesen des Landes Tirol
  • Hannah Crepaz: Leiterin der Galerie St. Barbara in Hall in Tirol (u. a. Osterfestival Tirol, musik+ und ORGELfest), Vorstandsmitglied der TKI, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Karl Gostner: Obmann des Innsbruck Tourismus
  • Christoph Grud: Gründer und Mitglied der Bäckerei – Kulturbackstube, Gestalter, Projektentwickler und Berater für offene Kulturräume und soziale Innovationen
  • Michael Haupt: Geschäftsführer der Initiative Minderheiten Tirol, Vorstandsmitglied der TKI, Obmann des Kulturvereins Inzing, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Tanja Helm: Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Leokinos und Cinematographs
  • Stefanie Höllinger: Projektleiterin von kreativland.tirol
  • Klaus Kleewein: Magistrat der Landeshauptstadt Innsbruck, Geschäftsstelle Smart City
  • Paul Klumpner: Leiter der ISD Stadtteilarbeit (Innsbrucker Soziale Dienste GmbH)
  • Frederik Lordick: Betreiber des Dachsbaus und Vorstand der Innsbruck Club Commission, Geschäftsführer von DTV Live Media Produktion
  • Peter Margreiter: Obmann des Tiroler Volksmusikvereins und Zweigvereine, Fachgruppenleiter für Volksmusik am Tiroler Musikschulwerk, Leiter des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs Herma Haselsteiner-Preis, Moderator im ORF-Landesstudio Tirol, Mitglied in den Beiräten für Musik, Musikschulwesen und Volkskultur des Landes Tirol
  • Josef Margreiter: Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding GmbH
  • Daniela Oberrauch: Organisatorische und pädagogische Leiterin von YA! Young Acting, Vorstandsmitglied und Bundeslandsprecherin Tirol der IG Freie Theaterarbeit
  • Elfi Oblasser: Geschäftsführerin des Zentrum Jugendarbeit Z6
  • Antonella Placheta: Selbständige Fremdenführerin und Kulturvermittlerin, Mitgründerin von KulturKinder, stv. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer (ITF), Berufsgruppensprecherin der Tiroler Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Tirol, Jazz-Musikerin
  • Elisabeth Rieder: Leiterin des Büros der Behindertenbeauftragten an der Universität Innsbruck, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Innsbruck, zertifizierte Beraterin, Gutachterin und Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen
  • Margarete Ringler: Geschäftsführerin des Tiroler Bildungsforums – Verein für Kultur und Bildung, Vorsitzende der Erwachsenenbildung Tirol, Mitglied im Kulturbeirat für Erwachsenenbildung und Büchereiwesen des Landes Tirol
  • Arno Ritter: Leiter des aut. architektur und tirol und Mitglied im Kulturbeirat für Bildende Kunst und Architektur des Landes Tirol
  • Renate Schick: Vereinsvorständin des Integrationsbüros Innsbruck
  • Siljarosa Schletterer: Freischaffende Autorin, Veranstalterin, Vorstandsmitglied der IG Autorinnen und Autoren Tirol, sowie der IG Autorinnen Autoren
  • Manuela Schweigkofler: Geschäftsführerin des Hauses der Begegnung
  • Bettina Steindl: Leiterin des Projektbüros Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald (ehemaliges Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2024), Kulturbeirat für das Kulturjahr Graz 2020, Lehraufträge an der Universität Liechtenstein (A New European Bauhaus), FH Graz und Kunstuniversität Linz und Kuratorin
  • Martina Steiner: Teil des Geschäftsführungsteams der POJAT – Dachverbands Offene Jugendarbeit Tirol, Mitglied im Tiroler Jugendbeirat, Vorstandsmitglied von bOJA – bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit Österreich
  • Carmen Sulzenbacher: Leiterin des BRUX / Freies Theater Innsbruck, Vorstandsmitglied des Triebwerk7, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Ulrike Tanzer: Vizerektorin für Forschung an der Universität Innsbruck, Leiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Verena Teissl: Professorin für Kulturmanagement & Kulturwissenschaften an der FH Kufstein Tirol, zuvor Kulturmanagerin u. a. beim Internationalen Filmfestival Innsbruck (IFFI) und der Viennale
  • Melanie Wiener: Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Kultur

Ebenfalls diese Woche startet die Anmeldung zum ersten Workshop, der am 14. April ab 17:30 Uhr stattfindet (digital über Zoom).

 

 

#6 Grundlagenarbeit veröffentlicht

Im Rahmen der Kulturstrategie Innsbruck 2030 wurde diese Woche mit der Fertigstellung der 265 Seiten umfassenden Grundlagenarbeit ein zentraler Arbeitsschritt abgeschlossen. Die wichtigsten Erkenntnisse sind dabei auch in einer 15-seitigen Kurzfassung enthalten. Besuchen Sie zum Lesen oder Download bitte die folgende Seite: kulturstrategie-innsbruck.at/grundlagenarbeit

In der Grundlagenarbeit finden sich vier Kapitel:

  • Das Kapitel „Kulturstadt Innsbruck: Bestandsaufnahme“ liefert einen Überblick über den Innsbrucker Kunst- und Kulturbereich. Zuerst erfolgt eine Darstellung von zentralen Akteur*innen aus Politik und Verwaltung. Hier enthalten ist u. a. eine Kulturbudgetanalyse. Daran anschließend findet sich eine Beschreibung des Innsbrucker Kunst- und Kulturbereichs entlang verschiedener Sparten und Kategorien. Bewusst wurden auch kulturrelevante Schnittstellenbereiche mit berücksichtigt. Damit liegt erstmals eine umfassende Darstellung des Innsbrucker Kunst- und Kulturbereichs mit seinen Akteur*innen und deren Aktivitäten vor.
  • Im Kapitel „Kulturpolitischer Diskurs 2018 ff.“ werden die kulturpolitischen Diskussionen im aktuellen Innsbrucker Gemeinderat seit dessen konstituierender Sitzung am 24. Mai 2018 skizziert. Analysiert wurden dazu alle Protokolle samt Beilagen. Ergänzend finden sich hier kulturpolitisch relevante Inhalte aus Stadtsenatssitzungen und ausgewählte Beiträge aus Tiroler Medien. Mit Hilfe dieses Kapitels ist es möglich, schnell einen Einblick in zentrale kulturpolitische Entscheidungen zu gewinnen, die in den letzten rund drei Jahren in Innsbruck getroffen wurden.
  • Das Kapitel „Rechtliche, politische und themenspezifische Rahmenwerke“ widmet sich zu Beginn kulturspezifischen Gesetzen, Verordnungen, Erlässen und Richtlinien, die für die Landeshauptstadt relevant sind. Daran anschließend werden politische Programme und Papiere aus kultureller Perspektive analysiert, u. a. das Arbeitsübereinkommen der aktuellen Innsbrucker Stadtregierung. Ergänzt wird dieses Kapitel durch eine Untersuchung von themenspezifischen Leitbildern und strategischen Programmen, wobei hier für die Kulturstrategie relevante Stellen herausgearbeitet wurden. Vor allem die in den Leitbildern und Programmen enthaltenen Ziele und Maßnahmen werden mit den Inhalten der Kulturstrategie so weit als möglich verschränkt.
  • Das Kapitel „Kulturstadt Innsbruck: Profil, Stärken und Schwächen, Potenziale, Themen, Ziele und Maßnahmen“ ist das Herzstück der Grundlagenarbeit. In ihm findet sich eine verdichtete Beschreibung von Stärken, Schwächen, Potenzialen und Themen sowie Vorschlägen für Zielvorstellungen und Maßnahmen, die von besonderer Relevanz für die Kulturstrategie sind. Sie basieren auf qualitativen Interviews mit 33 Personen aus dem Innsbrucker Kunst- und Kulturbereich und aus Schnittstellenbereichen.

Mit der Grundlagenarbeit wird für Innsbruck auch Pionierarbeit geleistet, was Datenerhebung und das Zusammenführen von Expertisen in diesem Bereich betrifft.

Studienautor Thomas Philipp vom Linzer Institut für qualitative Analysen erklärt:

„Mit der Grundlagenarbeit haben wir eine umfangreiche Basis für die weitere Arbeit an der Kulturstrategie geschaffen. Mit ihr ist es beispielsweise nun möglich, mit einem Blick auf die Budgetanalyse über Fragen der Verteilungsgerechtigkeit von Förderungen im Innsbrucker Kunst- und Kulturbereich zu diskutieren. Sie hilft uns auch, passende Verbindungen zu anderen Strategien und Programmen herzustellen, etwa zur Kreativwirtschaftsstrategie für Tirol, zur Innsbrucker Tourismusstrategie oder zu strategischen Programmen für die interkulturelle Entwicklung in Innsbruck. Und sie enthält außerdem zahlreiche Expert*innen-Vorschläge für Ziele und Maßnahmen zu verschiedenen Themen in Zusammenhang mit dem Innsbrucker Kunst- und Kulturbereich, etwa zu Arbeit und Bezahlung, zum öffentlichen Raum oder zu kultureller Bildung.“

MMag. Thomas Philipp, Leiter des außeruniversitären Forschungsinstituts LIquA

Erkenntnisse aus der Grundlagenarbeit wurden darüber hinaus für die Planung des nächsten Arbeitsschritts herangezogen, die nun startende Diskussions- und Workshop-Phase. In sechs Workshops werden unterschiedliche Themen behandelt. Den Start bildet beim ersten Workshop am Mittwoch, 14. April 2021, 17 Uhr (digital) das Thema „Stadt & Image: Kultur statt der Berg vs. Kulturstadt der Berge“.

Anmeldestart: Donnerstag, 25. März 2021

Anmeldeschluss: sobald die maximale Teilnehmendenzahl erreicht ist, spätestens aber Mittwoch, 7. April 2021.

Bitte beachten: Eine Anmeldung über das Anmeldeformular unter kulturstrategie-innsbruck.at ist zwingend erforderlich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Eine Vorschau auf alle Workshops gibt es unter kulturstrategie-innsbruck.at/beteiligung – im nächsten Beitrag informieren wir ausführlich über die Workshops.

 

 

#5 Arbeitsgruppe für den Kulturstrategieprozess konstituiert

Auf dem Weg zur Kulturstrategie Innsbruck 2030 wurde diese Woche ein wichtiger Schritt gesetzt. Eine vom Kulturamt der Stadt Innsbruck eingerichtete Arbeitsgruppe hat sich konstituiert. Ihr gehören folgende Personen an:

Begleitet wird die Arbeitsgruppe von einem Projektteam rund um Isabelle Brandauer (Leiterin des Kulturamts der Stadt Innsbruck) mit Rita Hebenstreit (Kulturamt der Stadt Innsbruck, Projektleiterin für die Kulturstrategie Innsbruck 2030), Aliette Dörflinger (LIquA, externe Prozessbegleiterin), Philipp Fromm (Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration) und Norma Schiffer-Zobernig (Büro des Bürgermeisters der Stadt Innsbruck).

Die Arbeitsgruppe unterstützt das Projektteam bei der inhaltlichen Erarbeitung der Kulturstrategie Innsbruck 2030. Dazu werden in regelmäßigen Treffen die Ergebnisse aus den im April startenden Workshops diskutiert, validiert und verdichtet.

 

 

#4 Intensive Diskussion im Kulturausschuss und Fixierung der Workshop-Termine: Save the date!

Die Kulturstrategie Innsbruck 2030 stand im Mittelpunkt der gemeinderätlichen Sitzung des Kulturausschusses Anfang Dezember 2020. Zu Beginn wurde von Mag.a Aliette Dörflinger über den Stand der Arbeiten informiert, insbesondere hinsichtlich der Vorbereitung zu den Themen-Workshops, die dieses Frühjahr starten.

Die ersten drei Termine wurden mittlerweile fixiert:

  • Mittwoch, 14. April 2021, 17 Uhr
  • Montag, 17. Mai 2021, 17 Uhr
  • Dienstag, 15. Juni 2021, 17 Uhr

Save the date!

Dauer der Workshops ca. 3,5 Stunden. Die Orte (ggf. auch eine digitale Variante) und die Themen der Workshops werden rechtzeitig bekanntgegeben, ebenso wie die Termine der im September, Oktober und November folgenden Workshops.

Einen Einblick in die derzeit laufenden Grundlagenarbeiten gab anschließend MMag. Thomas Philipp. Er ging vor allem auf erste Erkenntnisse aus den 33 geführten Interviews ein und streifte mehrere Themen, die für die Zukunft der Kulturstadt Innsbruck von besonderer Bedeutung sind. Zwei dieser Themen wurden danach im Kulturausschuss mehr als eine Stunde lang intensiv diskutiert:

  • Kunst und Kultur im öffentlichen Raum
  • Förderwesen und Kriterien

Die Teilnehmer*innen an der Sitzung gingen dabei auf ihre Vorstellungen davon ein, was die Stadt Innsbruck im Jahr 2030 bei diesen beiden Themen erreicht haben soll und welche unterstützenden bzw. hinderlichen Faktoren es zu berücksichtigen gibt.

Die Diskussion zur „Kunst und Kultur im öffentlichen Raum“ führte von Überlegungen zu Visionen von Stadtraum, zur besonderen Topografie Innsbrucks und zur verstärkten Bespielung städtischer Randlagen über Fragen des Zusammenhangs zwischen Aufenthaltsqualität und Kunst und Kultur im öffentlichen Raum, Gedanken zur Schnittstelle zwischen Kultur und Stadtentwicklung oder Verkehrsplanung bis hin zu Kuratierungs- und Vermittlungsfragen sowie bürokratischen Themen. Beim Thema „Förderwesen und Kriterien“ wurden verschiedene Vorgehensweisen bei der Fassung von Förderkriterien reflektiert, Überlegungen zu Schwerpunktsetzungen und Evaluierung besprochen und die Konsequenzen von Fair Pay für Subventionen diskutiert.

An der Sitzung des Kulturausschusses nahmen die zu diesem Zeitpunkt ressortführende Stadträtin Uschi Schwarzl (GRÜNE) sowie die Mitglieder des Kulturausschusses Irene Heisz (SPÖ), Christoph Appler (ÖVP), Andrea Dengg (FPÖ), Astrid Denz (FPÖ), Thomas Lechleitner (GRÜNE), Dejan Lukovic (GRÜNE), Mesut Onay (ALI), Theresa Ringler (Für Innsbruck) und Julia Seidl (NEOS) teil, darüber hinaus auch noch Isabelle Brandauer (MA V, Kulturamt der Stadt Innsbruck), Rita Hebenstreit (MA V, Kulturamt der Stadt Innsbruck), Birgit Neu (MA V – Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport), Thomas Philipp (LIquA) und Aliette Dörflinger (externe Prozessbegleiterin, für LIquA).

Eine ausführlichere Darstellung der Diskussion fließt – ähnlich wie die Interviewergebnisse – in die Grundlagenarbeit zur Kulturstrategie ein, die im März hier auf dieser Webseite veröffentlicht wird.