Kulturstrategie Innsbruck 2030

Beteiligung

Partizipation und Transparenz sind wesentliche Faktoren für den Erfolg der Kulturstrategie Innsbruck 2030. Alle Interessierten sind eingeladen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten und vergessen Sie nicht, unseren Newsletter zu abonnieren, um immer informiert zu bleiben: kulturstrategie-innsbruck.at/newsletter

© Anna Repple

Workshops

Sei dabei! Gestalten wir gemeinsam die „Kultur stadtt der Berge“ bis 2030. Eine Stadt der Kultur und der Berge, eine Stadt der Tiefen (kultureller Knockdown) und Höhen (bis 2334 m), eine Stadt der Widersprüche, Spannungen und kreativen Kräfte.

Um was geht’s?

Ziel des Kulturstrategieprozesses ist die Formulierung einer Vision für die Kulturstadt Innsbruck im Jahr 2030 mit Handlungsschwerpunkten für die nächsten zehn Jahre und Umsetzungsvorschlägen als tragfähige Grundlage für das kulturpolitische Handeln und die zukünftige Zusammenarbeit in der Stadt Innsbruck.

Zentrales Anliegen ist es dabei, zu klären, wie eine gesamtheitliche Kulturentwicklung in Innsbruck gestaltet werden kann und was zeitgemäße Kunstproduktion und Kulturarbeit ausmacht. Dazu bilden die Workshops das Herzstück: Zusammen wollen wir hier ein Bild der Kulturstadt Innsbruck 2030 entwerfen, das wir anschließend in gemeinsamer Anstrengung Wirklichkeit werden lassen können.

Ziel aller Workshops ist es daher, konkrete Vorschläge für Ziele und Maßnahmen der Kulturstrategie zu erarbeiten und eine Gemeinschaft zu bilden, die sich dann für die Umsetzung verantwortlich erklärt.

Workshop-Überblick

I. Workshop – Stadt & Image: Kultur statt der Berge oder Kulturstadt der Berge?
Mittwoch, 14. April 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, im digitalen Raum

Berge, Skifahren, Tourismus, schön und gut. Aber sind wir auch Kulturstadt? Und wie kann aus dem Nebeneinander von Bergen und Kultur ein Gemeinsames entstehen?
Gemeinsam wollen wir klären, was unsere Stadt – im Zentrum und in den Stadtteilen – kulturell ausmacht, welche Alleinstellungsmerkmale es gibt und wo (zukünftige) Schwerpunkte liegen (können). Wir wollen diskutieren ob und wie sich Kultur und Sport, Erholung und Natur stimmig miteinander verbinden lassen und was Kunst und Kultur in Innsbruck für Einheimische und Gäste ausmacht. Dabei sollten auch wichtige Schnittstellen zur Kultur und unsere Beziehung zum Umland nicht vergessen werden.

Hier geht’s zur Dokumentation des I. Workshops.

II. Workshop – Vermittlung & Arbeit: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit
Montag, 17. Mai 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, im digitalen Raum

Wie sieht die Kunstproduktion und Kulturarbeit von morgen aus? Welche Strukturen, Kooperationen und Rahmenbedingungen braucht es dafür? Und was bedeutet Kunst und Kultur zu vermitteln – wie, an wen und warum überhaupt? Wie kann Kunst und Kultur in Innsbruck sichtbarer werden?
Im zweiten Workshop wollen wir uns der Frage nach der Bedeutung von Kulturvermittlung widmen und überlegen, an wen wir überhaupt was auf welchem Wege vermitteln wollen und können. Können wir gemeinsam für mehr Sichtbarkeit von Kunst und Kultur in Innsbruck sorgen und auf welche Weise kann uns das gelingen?
Gemeinsam wollen wir Ideen für die zukünftige Kunstproduktion und Kulturarbeit in Innsbruck (weiter-)entwicklen: Welche Strukturen und Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Wie können wir diese umsetzen? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Arbeitsbedingungen und -abläufe, institutionelle und Organisationsstrukturen, Digitalisierung, Vernetzung und Zusammenarbeit spielen dabei eine Rolle … aber auch Fair Pay und ausreichende Arbeitsbudgets. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten und zusammenarbeiten? Und können wir durch Kooperationen mehr erreichen?

Hier geht’s zur Dokumentation des II. Workshops.

III. Workshop – Bildung & Gesellschaft: Bilden wir die Gesellschaft!
Dienstag, 15. Juni 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, im digitalen Raum

Wie sieht eine zeitgemäße kulturelle Bildung aus? Digitalisierung, demografischer Wandel, ökologische Themen etc. bieten neue Herausforderungen. Wie gehen wir damit kreativ um? Was entsteht, wenn man die Kulturlandschaft Innsbruck neu denkt?
Die Gesellschaft und damit auch Kunst und Kultur befinden sich in einem Veränderungsprozess: Digitalisierung, demografischer Wandel, Individualisierung … – Corona hat viele Prozesse beschleunigt und weitere Fragestellungen aufgeworfen. Wie können wir auf die Herausforderungen in Innsbruck reagieren? Und wie sehen die Ideen für die Kunstproduktion und Kulturarbeit angesichts gesellschaftspolitischer Forderungen nach ökologischer Nachhaltigkeit, breiter Teilhabe und Diversität aus?
Welche Rolle spielt die Innsbrucker Kunst und Kultur für die Bildung vor Ort und wie können wir kulturelle Bildung zukünftig gestalten? Welche Rolle spielen dabei die (Aus-)Bildungsorte in Innsbruck – vom Kindergarten über die Hochschulen bis hin zu diversen Einrichtungen der Erwachsenenbildung? Was könnten intensivere Kooperationen im Bildungs- und Kulturbereich bewirken? In Bezug auf (Aus-)Bildung stellt sich auch die Frage, welche Arbeitskräfte die Kunst und Kultur in 10 Jahren braucht? Welche Kompetenzen sind 2030 gefragt? Und was brauchen die kreativen Köpfe in der Zukunft – außer Geld?
Und „Outside the box“ – Vor der Sommerpause nochmals ganz groß denken: Verrückte Ideen und Utopien für die Kulturentwicklung in Innsbruck: Welche weiteren Ideen für die Kulturentwicklung existieren? Was wäre, wenn man die Kulturlandschaft für Innsbruck völlig neu denken könnte? Wie würde diese aussehen, was wäre neu, was nicht?

Hier geht’s zur Dokumentation des III. Workshops.

IV. Workshop – Raum & Zusammenarbeit: Wer kann mit wem?
Mittwoch, 29. September 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, Haus der Musik Innsbruck (Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck)

Wo sind zukunftsweisende Schnittstellen zwischen Tourismus und Kunst, Wirtschaft und Kultur, einheimisch und zuagroast …? Und wer kann wo? Wie kann der öffentliche Raum in Innsbruck für Kunst und Kultur genutzt werden? Und welche Räume können langfristig oder interimistisch zu Kulturräumen werden?
Wir wollen Innsbrucks Kulturnetzwerk verstehen und weiterdenken: Wofür brauchen wir mehr Austausch und Vernetzung und was braucht es für eine gelungene Kultur des Miteinanders? Wie können gemeinsame Interessen über Sparten- und Sektorengrenzen hinaus wirksam sichtbar gemacht werden? Wie können externe Impulse Gehör in Politik und Verwaltung finden und Entscheidungsgrundlagen in der Kulturpolitik in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Innsbrucker KulturakteurInnen entstehen?
Welche „Räume für Kultur“ wollen wir in Zukunft nutzen und gestalten? Welche Konzepte gibt es, um mehr Räume für Kultur in der Stadt nutzbar zu machen? Welche Konzepte für digitale Räume sind zukunftsweisend? Wie und wo können neue Keimzellen für die Kulturentwicklung in Innsbruck, auch für ungewöhnliche, innovative neue Ideen entwickelt bzw. bestehende Orte gestärkt werden?

Anmeldezeitraum für den IV. Workshop (Raum & Zusammenarbeit, 29. September 2021): Sa., 4. bis Fr., 17. September.

V. Workshop – Wert & Vielfalt: Ist das Kunst oder kann das weg?
Montag, 18. Oktober 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben

Welchen Wert hat Kunst und Kultur (monetär und ideell)? Wie soll Zeitgenössisches mit Tradition, Schwerpunktsetzung mit Diversität und Vielfalt zusammenwirken? Und wie soll gefördert werden?
Im fünften Workshop werden wir diskutieren, wie sich thematische Schwerpunktsetzungen in der Programmatik und in den Förderungen und Vielfalt zueinander verhalten. Was könnte „Vielfalt“ in Kunst und Kultur in Innsbruck bedeuten und welchen Wert wird einer Vielfalt gegeben? Meinen wir damit z. B. mehr zeitgenössische Kunst oder eher eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Tradition? Welche Rolle spielen zukünftig einzelne Genres in der künstlerischen und kulturellen Vielfalt der Stadt oder auch die spartenübergreifende Zusammenarbeit?
Dem schließt sich natürlich auch die Frage an, wie vorhandene Mittel zukünftig „gerecht“ verteilt werden können. Welche Kriterien für Kulturförderung und -verfahren sind sinnvoll? Wie können Vergabeprozesse transparenter gestaltet werden? Können und sollen wir dabei mehr Spielräume für neue AkteurInnen, wenig sichtbare Sparten/Genres und experimentelle Prozesse schaffen?

VI. Workshop – Offene Diskussion … auf der Zielgeraden
Dienstag, 9. November 2021, 17:00 – 20:30 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben

Haben wir alles besprochen was es braucht, um Innsbruck mit einer guten Kulturstrategie 2030 auszustatten? Wer wird sich bei welchem Projekt einbringen? Was ist besonders wichtig? Brennt noch etwas? Eine offene Diskussion für alle Beteiligten.
Der abschließende Workshop geht auf die Zielgerade: Wir werden blinde Flecken und noch offene bzw. verborgene Themen aufdecken. Unsere zentrale Aufgabe wird es sein, die Ideen gemeinsam zu konkretisieren, vielleicht noch besser zu formulieren und zu klären, wer sich wo bei der Umsetzung selbst einbringen möchte.

Workshop-Teilnahme

Bitte beachten: Eine Anmeldung über das Anmeldeformular unter kulturstrategie-innsbruck.at/workshop-anmeldung ist zwingend erforderlich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Mit der Anmeldung erklären Sie sich ausdrücklich mit den unter diesem Link zu findenden Datenschutzbestimmungen und den folgenden Teilnahmebedingungen einverstanden:

  • Zur Durchführung dieser Veranstaltung wird das Webkonferenz-Tool Zoom verwendet. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung erklären Sie sich mit der Benutzung von Zoom einverstanden.
  • Wir weisen Sie darauf hin, dass bei Veranstaltungen im Rahmen der „Kulturstrategie Innsbruck 2030“ Foto- und Videoaufnahmen gemacht und für Berichterstattung, Dokumentation und Werbezwecke für die Kulturarbeit der Stadt Innsbruck verwendet und veröffentlicht werden. Mit der Anmeldung wird diese Teilnahmebedingung von den Teilnehmenden anerkannt. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unseren Datenschutzbestimmungen.
  • Bei einem Verhalten, das den ordnungsgemäßen Verlauf der Veranstaltung stört oder die Sicherheit der übrigen Teilnehmenden gefährden könnte, ist der Veranstalter jederzeit berechtigt, einen Ausschluss von der Veranstaltung auszusprechen. Dieser gilt bei einer Präsenzveranstaltung auch im Falle einer Nichtbeachtung der COVID-19-Schutzmaßnahmen.
  • Die Veranstaltungen werden aufgrund der COVID-19-Pandemie unter Vorbehalt geplant. Wir behalten uns daher vor, eine Kürzung bzw. Veränderung der Anzahl an möglichen Workshop-Teilnehmenden vorzunehmen, sollte dies aufgrund von Auswirkungen auf die Durchführung von Präsenzveranstaltungen durch Vorgaben der COVID-19-Schutzmaßnahmen oder technischen Einschränkungen bei Online-Formaten notwendig sein. Sollte es zu Änderungen oder Absagen kommen, bitten wir um Ihr Verständnis.
Wer kann mitmachen?

Kunst und Kultur prägen nicht nur das Image einer Stadt, sie sind auch für Identität, Standortattraktivität und Lebensqualität von herausragender Bedeutung. Kulturentwicklung bedeutet für uns Stadtentwicklung, denn Kultur ist mit vielen Bereichen eng verknüpft. Eingeladen sind daher alle, denen die kulturelle Zukunft von Innsbruck am Herzen liegt: Expertinnen und Experten genauso wie kulturinteressierte Personen, AkteurInnen des Innsbrucker Kunst- und Kulturbereichs genauso wie VertreterInnen aus Schnittstellenbereichen wie Wissenschaft, Bildung, Jugend, Soziales, Integration, Tourismus, Kreativwirtschaft oder Stadtplanung – und wir würden uns freuen, Sie mit dabei zu haben!

Wie laufen die Workshops ab?

Methodisch werden vor allem „Art of Hosting“-Techniken angewandt. Bei ihnen geht es darum, bunt zusammengewürfelte Gruppen handlungsfähig zu machen, indem qualitätsvolle Gesprächsräume geschaffen werden. Gezielt werden verschiedene Interventionsmethoden eingesetzt und intensive Dialoge initiiert – alles entlang klarer Vorgaben und alles basierend auf der wissenschaftlichen Grundlagenarbeit. Die Ergebnisse der jeweiligen Workshops werden inklusive Foto-Dokumentation zeitnah auf der Webseite veröffentlicht.

Auch unsere Workshops bleiben von der aktuellen Corona-Situation nicht unbeeinflusst. Damit trotz all den Corona-Sicherheitsvorkehrungen die Workshops stattfinden können, werden die Veranstaltungen online durchgeführt. Damit stellen wir die Durchführung im April und Mai 2021 sicher und wir können viele TeilnehmerInnen willkommen heißen. Die Orte für die weiteren Workshops werden zeitnah hier bekannt gegeben.

Die Workshops werden im Auftrag des Kulturamts von einem Hosting-Team rund um Aliette Dörflinger konzipiert und umgesetzt. Mit dabei sind:

Kommentare & Ideen

Hier ist Ihr Wissen gefragt!

Die Kulturstrategie Innsbruck 2030 wird über mehrere Etappen erarbeitet. Bereits während der Diskussions- und Workshop-Phase wird ein erster Entwurf veröffentlicht, der kommentiert werden kann. Darauf folgt im März 2022 ein überarbeiteter Entwurf mit einer einmonatigen Begutachtungsphase.

Grundsätzlich können darüber hinaus jederzeit eigene Ideen, Anregungen und Wünsche eingebracht werden – am einfachsten über das Kontaktformular auf dieser Webseite: kulturstrategie-innsbruck.at/kontakt

Interviews & Gespräche

Im Rahmen der Grundlagenarbeit wurden 33 qualitative Interviews mit Persönlichkeiten aus dem Innsbrucker Kunst- und Kulturbereich sowie anderen für die kulturelle Entwicklung von Innsbruck relevanten Bereichen durchgeführt:

  • Monika Abendstein: Leiterin von bilding – Kunst- und Architekturschule für Kinder und Jugendliche
  • Kathrin Aste (gemeinsam mit Teresa Stillebacher): Leiterin des ./studio3 am Institut für experimentelle Architektur der Universität Innsbruck, Gründungspartnerin des Architekturbüros LAAC zt-gmbh, Präsidentin des aut. architektur und tirol, Mitglied im Kulturbeirat für Bildende Kunst und Architektur des Landes Tirol
  • Karl C. Berger: Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums, Mitglied im Kulturbeirat für Volkskultur des Landes Tirol
  • Hannah Crepaz: Leiterin der Galerie St. Barbara in Hall in Tirol (u. a. Osterfestival Tirol, musik+ und ORGELfest), Vorstandsmitglied der TKI, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Isabel Gabbe: Leiterin des Departments für Musikpädagogik Innsbruck der Universität Mozarteum Salzburg
  • Karl Gostner: Obmann des Innsbruck Tourismus
  • Christoph Grud: Gründer und Mitglied der Bäckerei – Kulturbackstube, Gestalter, Projektentwickler und Berater für offene Kulturräume und soziale Innovationen
  • Michael Haupt: Geschäftsführer der Initiative Minderheiten Tirol, Vorstandsmitglied der TKI, Obmann des Kulturvereins Inzing, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Tanja Helm: Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Leokinos und Cinematographs
  • Kurt Höretzeder: Selbständiger Grafik- und Kommunikationsdesigner, Mitinitiator von kreativland.tirol, Gründer von WEI SRAUM. Designforum Tirol
  • Paul Klumpner: Leiter der ISD Stadtteilarbeit (Innsbrucker Soziale Dienste GmbH)
  • Wolfgang Laubichler: Direktor des Hauses der Musik Innsbruck
  • Frederik Lordick: Betreiber des Dachsbaus und Vorstand der Innsbruck Club Commission, Geschäftsführer von DTV Live Media Produktion
  • Peter Margreiter: Obmann des Tiroler Musikvereins und Zweigvereine, Fachgruppenleiter für Volksmusik am Tiroler Musikschulwerk, Leiter des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs Herma Haselsteiner-Preis, Moderator im ORF-Landesstudio Tirol, Mitglied in den Beiräten für Musik, Musikschulwesen und Volkskultur des Landes Tirol
  • Magdalena Modler-El Abdaoui: Fachreferentin für interreligiösen und interkulturellen Dialog im Haus der Begegnung
  • Daniela Oberrauch: Organisatorische und pädagogische Leiterin von YA! Young acting, Vorstandsmitglied und Bundeslandsprecherin Tirol der IG Freie Theaterarbeit
  • Efendi Onay: Pädagogischer Leiter des SOS-Kinderdorfs Biwak in Hall in Tirol, Obmann des Integrationsbüros Innsbruck, Leiter des „Es lebe die Welt“-Fests
  • Antonella Placheta: Selbständige Fremdenführerin und Kulturvermittlerin, Mitgründerin von KulturKinder, stv. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer (ITF), Berufsgruppensprecherin der Tiroler Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Tirol, Jazz-Musikerin
  • Norbert K. Pleifer: Programmverantwortlicher und Intendant des Treibhaus Innsbruck
  • Petra Poelzl: Künstlerische Leiterin und Geschäftsleiterin der Tiroler Künstler:innenschaft (Kunstpavillon & Neue Galerie)
  • David Prieth: Selbständiger Künstler, Geschäftsführer der p.m.k., Vorstandsmitglied der TKI und der IG Kultur Österreich, Mitglied von skin on marble und Kulturkollektiv Contrapunkt
  • Johannes Reitmeier: Geschäftsführender Intendant des Tiroler Landestheaters Innsbruck, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Elisabeth Rieder: Leiterin des Büros der Behindertenbeauftragten an der Universität Innsbruck, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Innsbruck, zertifizierte Beraterin, Gutachterin und Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen
  • Margarete Ringler: Geschäftsführerin des Tiroler Bildungsforums – Verein für Kultur und Bildung, Vorsitzende der Erwachsenenbildung Tirol, Mitglied im Kulturbeirat für Erwachsenenbildung und Büchereiwesen des Landes Tirol
  • Veronika Sandbichler: Direktorin des Schlosses Ambras Innsbruck, Mitglied im Kulturbeirat für Denkmalpflege und Museumswesen des Landes Tirol
  • Thomas Schafferer: Präsident der IG Autorinnen Autoren Tirol, Obmann-Stellvertreter von Cognac & Biskotten
  • Bernhard Schlögl: Künstlerischer Leiter der Promenadenkonzerte
  • Elisabeth Schweeger: Künstlerische Direktorin und Geschäftsführerin der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg
  • Lukas Trentini: Mitglied im Geschäftsführungsteam von POJAT – Plattform Offene Jugendarbeit Tirol
  • Carmen Sulzenbacher: Leiterin des BRUX / Freies Theater Innsbruck, Vorstandsmitglied des Triebwerk7, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Ulrike Tanzer: Vizerektorin für Forschung an der Universität Innsbruck, Leiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Charlotte Trippolt: Geschäftsführerin des Freien Radio Innsbruck FREIRAD
  • Daniela Weiss-Schletterer: Künstlerische Leiterin des Hauses VIER UND EINZIG

Darüber hinaus finden laufend Gespräche mit Akteurinnen und Akteuren aus den verschiedensten Bereichen statt.

Arbeitsgruppe

Ende Jänner 2021 wurde zur inhaltlichen Unterstützung bei der Erstellung der Kulturstrategie Innsbruck 2030 eine 7-köpfige Arbeitsgruppe eingerichtet. Die Auswahl der Mitglieder erfolgte durch das Kulturamt der Stadt Innsbruck, wobei auf eine möglichst ausgewogene Zusammensetzung hinsichtlich Trägerschaften, Disziplinen, Kompetenzen und Geschlechter geachtet wurde.

Die Arbeitsgruppe ist vor allem für die Validierung und Verdichtung der Ergebnisse aus den Workshops zuständig. In ihr werden eingebrachte Vorschläge und Ideen diskutiert und an den Inhalten der Kulturstrategie gearbeitet. Sie bildet darüber hinaus ein wichtiges Bindeglied zu den verschiedenen Kunst- und Kulturbereichen in der Stadt.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Advisory Board

Zur themenspezifischen Unterstützung bei der Erstellung der Kulturstrategie Innsbruck 2030 wurde im März 2021 ein Advisory Board eingerichtet. Es besteht aus 30 Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, aber auch aus relevanten Schnittstellenbereichen wie Wissenschaft, Bildung, Jugend, Soziales, Integration, Tourismus, Kreativwirtschaft oder Stadtplanung:

  • Christina Alexandridis: Schauspieldirektorin und Chefdramaturgin des Tiroler Landestheaters Innsbruck
  • Wolfgang Andexlinger: Magistrat der Landeshauptstadt Innsbruck, Amtsleiter Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
  • Peter Assmann: Direktor der Tiroler Landesmuseen, Mitglied im Kulturbeirat für Denkmalpflege und Museumswesen des Landes Tirol
  • Hannah Crepaz: Leiterin der Galerie St. Barbara in Hall in Tirol (u. a. Osterfestival Tirol, musik+ und ORGELfest), Vorstandsmitglied der TKI, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Karl Gostner: Obmann des Innsbruck Tourismus
  • Christoph Grud: Gründer und Mitglied der Bäckerei – Kulturbackstube, Gestalter, Projektentwickler und Berater für offene Kulturräume und soziale Innovationen
  • Michael Haupt: Geschäftsführer der Initiative Minderheiten Tirol, Vorstandsmitglied der TKI, Obmann des Kulturvereins Inzing, Mitglied im Kulturbeirat für Kulturinitiativen des Landes Tirol
  • Tanja Helm: Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Leokinos und Cinematographs
  • Stefanie Höllinger: Projektleiterin von kreativland.tirol
  • Klaus Kleewein: Magistrat der Landeshauptstadt Innsbruck, Geschäftsstelle Smart City
  • Paul Klumpner: Leiter der ISD Stadtteilarbeit (Innsbrucker Soziale Dienste GmbH)
  • Frederik Lordick: Betreiber des Dachsbaus und Vorstand der Innsbruck Club Commission, Geschäftsführer von DTV Live Media Produktion
  • Peter Margreiter: Obmann des Tiroler Volksmusikvereins und Zweigvereine, Fachgruppenleiter für Volksmusik am Tiroler Musikschulwerk, Leiter des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs Herma Haselsteiner-Preis, Moderator im ORF-Landesstudio Tirol, Mitglied in den Beiräten für Musik, Musikschulwesen und Volkskultur des Landes Tirol
  • Josef Margreiter: Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding GmbH
  • Daniela Oberrauch: Organisatorische und pädagogische Leiterin von YA! Young Acting, Vorstandsmitglied und Bundeslandsprecherin Tirol der IG Freie Theaterarbeit
  • Elfi Oblasser: Geschäftsführerin des Zentrum Jugendarbeit Z6
  • Antonella Placheta: Selbständige Fremdenführerin und Kulturvermittlerin, Mitgründerin von KulturKinder, stv. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Tiroler Fremdenführer (ITF), Berufsgruppensprecherin der Tiroler Fremdenführer in der Wirtschaftskammer Tirol, Jazz-Musikerin
  • Elisabeth Rieder: Leiterin des Büros der Behindertenbeauftragten an der Universität Innsbruck, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Innsbruck, zertifizierte Beraterin, Gutachterin und Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen
  • Margarete Ringler: Geschäftsführerin des Tiroler Bildungsforums – Verein für Kultur und Bildung, Vorsitzende der Erwachsenenbildung Tirol, Mitglied im Kulturbeirat für Erwachsenenbildung und Büchereiwesen des Landes Tirol
  • Arno Ritter: Leiter des aut. architektur und tirol und Mitglied im Kulturbeirat für Bildende Kunst und Architektur des Landes Tirol
  • Renate Schick: Vereinsvorständin des Integrationsbüros Innsbruck
  • Siljarosa Schletterer: Freischaffende Autorin, Veranstalterin, Vorstandsmitglied der IG Autorinnen und Autoren Tirol, sowie der IG Autorinnen Autoren
  • Manuela Schweigkofler: Geschäftsführerin des Hauses der Begegnung, Vorstandsmitglied spectACT –  Verein für politisches und soziales Theater
  • Eva-Maria Sens: Betriebsdirektorin der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und Künstlerische Leiterin der Meister- und Kammerkonzerte Innsbruck
  • Bettina Steindl: Leiterin des Projektbüros Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald (ehemaliges Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2024), Kulturbeirat für das Kulturjahr Graz 2020, Lehraufträge an der Universität Liechtenstein (A New European Bauhaus), FH Graz und Kunstuniversität Linz und Kuratorin
  • Martina Steiner: Teil des Geschäftsführungsteams der POJAT – Dachverbands Offene Jugendarbeit Tirol, Mitglied im Tiroler Jugendbeirat, Vorstandsmitglied von bOJA – bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit Österreich
  • Carmen Sulzenbacher: Leiterin des BRUX / Freies Theater Innsbruck, Vorstandsmitglied des Triebwerk7, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Ulrike Tanzer: Vizerektorin für Forschung an der Universität Innsbruck, Leiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv, Mitglied im Kulturbeirat für Literatur, Darstellende Kunst und Film des Landes Tirol
  • Verena Teissl: Professorin für Kulturmanagement & Kulturwissenschaften an der FH Kufstein Tirol, zuvor Kulturmanagerin u. a. beim Internationalen Filmfestival Innsbruck (IFFI) und der Viennale
  • Melanie Wiener: Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Kultur

Das Advisory Board wird auf Bedarf vom Projektteam oder der Arbeitsgruppe um fachliche Expertise gebeten.

Projektteam

Das Projektteam ist für die Gesamtkoordination und -organisation sowie die laufende strategische Abstimmung mit den politischen Entscheidungsträger*innen verantwortlich. Es besteht aus der Leiterin des Kulturamts der Stadt Innsbruck Isabelle Brandauer, Philipp Fromm als Vertreter aus dem Bereich Stadtentwicklung, Norma Schiffer-Zobernig aus dem Büro des Bürgermeisters, der internen Projektleiterin Rita Hebenstreit (Referat für Kulturentwicklung und Förderungen der Stadt Innsbruck) und der externen Projektleiterin Aliette Dörflinger.

Fachlich begleitet wird der Prozess durch das Linzer Institut für qualitative Analysen (LIquA) unter der Leitung von Thomas Philipp in Kooperation mit Aliette Dörflinger. Beide besitzen umfassende Erfahrung in diesem Zusammenhang. In den letzten Jahren begleiteten sie etwa die Städte Wien, Linz, Steyr und St. Pölten oder das Land Salzburg bei der Vorbereitung und Erstellung von Kulturentwicklungsplänen und -strategien.